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Die
von den Steinen markierte Fläche bildet ein Rechteck von etwa 220 x 380
m Größe. Von der Südwestecke des Feldsteines zieht über eine Strecke von
345 m ein aus schweren Porphyrblöcken errichteter Mauerwall mit davorliegendem
Graben zur Ostseite des Goldsteines. Im Abstand von 25 bis 75 m verläuft
außen davor über 750 m lang ein weiterer Wall mit davorliegendem Graben.
Aber nicht nur das große Areal ist im Süden und Osten befestigt, auch die
einzelnen Felsen mit ihrer näheren Umgebung sind mit Wällen und Gräben zu
kleinen, in sich selbständigen Befestigungswerken ausgebaut. Die Burg an
den Bruchhauser Steinen bietet der Forschung bis zur Stunde große Rätsel.
Es ist hier noch sehr wenig untersucht. Die auf der Höhe der Felsen aufgelesenen
Funde wecken aber auch Vermutungen, daß die Wälle und Gräben hier nicht
nur als Befestigung und Burg angelegt worden sind, sondern einen Versammlungsplatz
an einem Felsheiligtum der Vorzeit umschließen und schützen. Aber die Geschichte
der Bruchhauser Steine endet nicht in den vorgeschichtlichen Jahrhunderten.
Auch im frühen Mittelalter sind die Anlagen ausgebaut und benutzt worden,
wie einige Stücke von Kugeltöpfen anzeigen. |